Kurparklauf 2016 ....................................... 11. Juni 2016

 

Vorwort

Es gibt keine Steigung im Deister die wir nicht kennen. Und die wir kennen, möchten wir auch rennen. So sind wir in den letzten Monaten alle Wege, Pfade, Trails und Wildwechsel abgelaufen die es gibt. Sogar Wege die es nicht gibt sind wir gelaufen. So kamen einige Hügel zusammen. Steil, krass, steinhart, saumatschig, knöcheltief, alles war im Angebot. Unser Laufkern besteht aus Gisela, Martina, Jessica und Achim, alle krass und beinhart.

Jetzt möchten wir mal wieder piekfeine Promenade laufen, hier bei uns im Kurpark, in Bad Nenndorf, man gönnt sich ja sonst nichts.

Gisi und Jessi toben sich über 10 km aus. Dörte war auch wieder am Start. Ihr letzter Lauf war der Kurparklauf 2015, dazwischen hat sie nicht einmal trainiert. Sie geht total ausgeruht und entspannt in den Lauf. Dörte und ich werden gemeinsam unterwegs sein. Auch wir laufen 10 km, Dörte 5 km und ich 5 km. Mal sehen, welches Vorbereitungskonzept wirksamer ist, Deister oder Ruhe halten. Auf jeden Fall möchten wir nicht hasten, es ist schließlich ein ausgeschriebener 5 km „Jogginglauf“.

Unsere Laufpartnerin Martina war im Deister immer gut dabei,  zum Geburtstag hat sie sich noch einen Lauf zum Annaturm gewünscht. Gewünscht, getan! Und dann? Danach ist sie ins platte Dänemark gefahren. Das roch nach Auszeit von den Bergen.

 

5 km

Dörte und ich waren zuerst an der Reihe. Die Promenade lag voll in der Sonne, Dörte war die Einzige, die in langer Hose lief, auch ein Zeichen für fehlende Laufpraxis. Oder einer fehlenden kurzen Hose. Dann ging es los, erst piekfeine Promenade, dann sandige Esplanade, gefolgt vom schattigen Sonnengarten, ab Parkstraße wurde es ernst. Wir kamen halbwegs entspannt auf den Galenberg. Runter ins Tal ist nicht das Problem, du freust dich auf Promenade, mit viel Prominenz, Freunden und Bekannten. Es  herrschte  gute Stimmung. Unser Lauf plätscherte dahin wie die vielen Springbrunnen am Rande der Strecke. Die zweite Runde lief besser als erwartet, Dörtes Null-Trainingskonzept schien aufzugehen. Ab dem Schlösschen hatte Dörte die Hosen an. Und die waren ja lang! Also folgte ein langer Spurt bis ins Ziel. Nicht schlecht von Dörte, so ganz ohne Training.

 

10 km

Martina war doch pünktlich zum 10 km Start aus Dänemark zurück, leider ohne Laufsachen. Also mussten Gisela und Jessi dreimal allein den Galenberg hoch. Volker unterstützte Jessi, vielleicht war es auch umgekehrt, es war nicht deutlich zu erkennen.  Alle drei zeigten eine gute Leistung, logisch, wer Deister läuft, kann auch Galenberg. Gisela wurde bei den Mädels Zweite und siegte zusammen mit Jessica in der Mannschaftswertung.

 

Auslaufen

Nach dem Jogging bzw. dem Lauf wurde an der Muschel noch abtrainiert. Gutes Essen, leckere Getränke und flotte Musik, wir haben den Abend locker auslaufen lassen.

Dörte macht jetzt wohl erneut ein Jahr Pause, wir anderen sind dann mal wieder im Deister.

Oder in Dänemark. :-)